Please ensure Javascript is enabled for purposes of website accessibility

Der "grüne Saal"

Entdecken Sie die Ravensburger Wohn- und Gaststättenkultur im "grünen Saal"

  •  
  •  
 
 
Tapete im „grünen“ Saal
Pause auf der Sitzbank im grünen Saal

Museum in Transformation

Dieser Ausstellungsbereich befindet sich zur Zeit im Umbau. 
Ab 14. Juli können Sie den grünen Saal wieder besichtigen. Bald gibt es hier Neues zu Entdecken! 

Entdecken Sie die Ravensburger Wohn- und Gaststättenkultur im "grünen Saal":
Von der frühneuzeitlichen repräsentativen Wohnstube zur bürgerlichen Gaststätte im 19. Jahrhundert.




Humpisstuben-Wirt und Bierbrauer Gottfried Rösch repräsentiert das Zeitalter der Industrialisierung. Sein 1842 eröffnetes Lokal in der Marktstraße 47 mit Gaststube und Bierausschank im Erdgeschoss und Speisesaal und Treffpunkt der städtischen Honoratioren im ersten Stock. 

Gottfried Rösch riskiert in der Humpisstraße die Gründung einer eigenen Hausbrauerei und verschuldete sich hoch, doch das Lokal wurde zu einem Zentrum der bürgerlichen Geselligkeit. Die Ravensburger*innen feierten Hochzeit und tanzten im "Grünen Saal", hier trafen sie sich im Turnverein und bildeten einen literarischen Zirkel. Die Gaststube ging vom Vater zum Sohn Rösch, von ihm zu seinem Schwiegersohn, von dem zu dessen Sohn über. 150 Jahre prägten die "Humpis-Stuben" die Ecke Markt- und Humpisstraße – und tun es bis heute.

Das 19. Jahrhundert brachte, etwa mit der Mediatisierung und der Revolution von 1848/49, tiefgreifende politische und gesellschaftliche Umbrüche. In den 1830er-Jahren begann in der inzwischen württembergischen Oberamtsstadt Ravensburg mit den ersten mechanisierten Spinnereien und Webereien die Industrialisierung, die mit der Fertigstellung der Eisenbahnlinie Ulm – Ravensburg – Friedrichshafen 1850 deutlich an Geschwindigkeit aufnahm. In Nachfolge der aufgelösten Zünfte und Gesellschaften wurde das 19. Jahrhundert für Ravensburg auch zum Jahrhundert der Vereine.

Auf den zweiten Blick
Rekonstruierte Tapete auf neu hergestellter Bespannung mit „originaler Zeitungsmakulatur“, bestehend überschüssigen Duplikaten des Oberschwäbischen Anzeigers von 1888.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 11 - 18 Uhr


Karfreitag, 24., 25. und 31. Dezember bleibt das Museum geschlossen. Am Ostersonntag 5. April und Ostermontag 6. April ist das Museum geöffnet. 

In den Wintermonaten Januar, Februar und März bleibt das Museum montags und dienstags geschlossen. 

Am Freitag, 10. Juli öffnet das Museum erst um 13 Uhr

Am Freitag, 24. Juli öffnet das Museum erst um 12 Uhr

zu den Öffnungszeiten

 

Eintritt

Erwachsene7 € 
Ermäßigt5 €
Kinder bis 18 Jahrefrei 
Gruppen ab 10 Personen   6 €

zu den Eintrittspreisen

 

Museumsfilm

 
Gefördert von
Partner
Bundesministerium für Kultur und Medien